Der Verein SABABU
Bis Ende 2008 wurde dieses Projekt allein durch den in Österreich lebenden Musiker Mamadou Diabate (selber ein Burkinabe) vorangetrieben.
Mamadou Diabate & Christina Reif haben 2009 gemeinsam den "SABABU-Verein für Chancengleichheit und Förderung des interkulturellen Dialogs" gegründet. SABABU bedeutet Chance in der westafrikanischen Sprache Bambara. Dieser gemeinnützige Verein will den Grundsatz der Chancengleichheit der Menschen in Entwicklungsländern durch Unterstützung und Entwicklung von Schulprojekten stärken.
Derzeit hat der Verein 83 eingetragene Mitglieder.
Management / Österreich
Mamadou Diabate - Obmann
"Ich komme aus einer sehr großen Musikerfamilie, die auf eine 800 Jahre alte reiche
Tradition zurückblicken kann. Trotz unserer Reputation waren wir - soweit ich mich erinnern kann - immer ziemlich arm. Ich war 11 Jahre alt, als ich mein erstes Paar Schuhe bekam.
Mit 12 - frustriert von meinen Zukunftsperspektiven - brannte ich durch und musste deshalb mehrere Jahre als Straßenkind
(über)leben. Die Musik hat mich vor Abrutschen in die Kriminalität und Drogenkonsum gerettet. Glücklicherweise war ich nämlich auf gleichgesinnte,
musikalisch begabte Jugendlichen gestoßen. Mit Musik schlugen wir die Zeit tot, mit Musik stillten wir unseren Durst und Hunger,
mit Musik heilten wir unsere Wunden. Nach einiger Zeit kamen auch Aufträge,
bei feierlichen Anlässen aufzutreten. Somit konnten wir auch ein bißchen Geld verdienen.
1998 hatten wir unter dem Namen "Landaya" den ersten Preis des Nationalen Kulturfestivals (SNC)in Bobo Dioulasso gewonnen.
Danach hegten wir große Erwartungen, aber vergebens.Nichts hat sich geändert.
Erst in Österreich, wo ich seit 2000 lebe, habe ich erkannt, dass die Bildung die unentbehrliche Grundlage für jegliche soziale, berufliche und wirtschaftliche Entwicklung ist. Mit diesem Projekt möchte ich Kindern meines ursprünglichen Heimatlandes zu einer besseren Zukunft verhelfen. Ich bin sehr dankbar für die angebotene Hilfe von wohlwollenden Österreichern und Deutschen, die ich während meiner Tourneen und Workshops kennen gelernt habe."
Mag. art Christina Reif - Obman-Stellvertreterin, Schriftführerin
"2008 war ich das erste Mal in Burkina Faso. Auf dieser Reise konnte ich viele eindrucksvolle und spannende
Erfahrungen machen. Ich lernte eine vollkommen andere Art des sozialen Umgangs sowie auch des kulturellen Alltags kennen.
Auch musste ich mit eigenen Augen sehen in welch armen Verhältnissen ein Teil der Bevölkerung lebt und mit wie wenig
Mittel sie ihren Alltag meistern müssen. Ich war beeindruckt von der Freundlichkeit,
die die Menschen sich trotzdem bewahrt haben.
Als Mamadou mir seine im Bau befindliche Schule zeigte, war ich sofort begeistert und bereit, ihm dabei, so gut es geht, zu helfen. Wir wussten beide, dass es die beste Möglichkeit ist, langfristig etwas zu bewegen, wenn man den Kindern hilft, denn sie sind die Zukunftsträgern der Gesellschaft."
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| Michael Reif - Schriftführer-Stellvertreter | Barbara Blatterer - Kassierin | Judith Reif - Kassier-Stellvertreterin | Peter Reif - Organisator des Afrikafests in Neumarkt |
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Management / Burkina Faso
Momentan gibt es zwei Lehrer, eine Schulleiterin sowie einen Sekretär. Weiters ist ein Securitydienst beschäftigt, der rund um die Uhr das Schulgelände absichert. Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist auch eine Köchin einzustellen, die täglich eine warme Mahlzeit für die Kinder kocht.
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Go Traore - Schulleiter Korotim Diabate - Köchin Yacouba Hema - Lehrer Fatogoma Diabate - Sekretär |





