Raimund Kogler aus Enns/OÖ besucht die Schule (Januar 2011)
Im Jänner 2011 war ich zum dritten Mal mit Mamadou Diabate in seiner Heimat Burkina Faso, in der Stadt Bobo Dioulasso.
Diesmal zeigte er mir die Schule, die durch seine Initiative, in den letzten Jahren mit Hilfe des Vereins SABABU, entstand.
Ich konnte mir den Unterricht und das „Drumherum“ genau ansehen und war sehr beeindruckt.
Eine saubere Schule, die für Burkina Faso vorbildlich ist. (Ich hab auch andere Schulen dort gesehen.)
75 Kinder in einer Klasse, die sich offensichtlich sehr wohl fühlen.
Eine überaus sympathische, junge Lehrerin.
Wenn ein Kind an der Tafel steht und der Lehrerin eine richtige Antwort gibt, klatschen alle Kinder einmal in die Hände und freuen sich mit dem/der Gefragten.
Ruhe und Disziplin, die ich mir mit 75 Kindern der ersten Klasse bei uns in Europa einfach nicht vorstellen kann. Diese Disziplin entsteht nicht durch Druck oder Zwang, sie scheint dort einfach selbstverständlich. Ob in der Klasse, in der Mittagspause oder beim gemeinsamen Essen, alles läuft ganz gemütlich und geordnet.
In Burkina gibt es eine Art Wettbewerb unter den Schulen. Mamadou’s Schule war die beste in Bobo Dioulasso. (450.000 Einwohner)
Für mich war es ein schönes Erlebnis, das alles zu sehen und zu spüren. Ich hab großen Respekt vor dem, was Mamadou und der Verein SABABU für die Kinder in Bobo Dioulasso erreicht haben. Ist einfach großartig! Im Namen der Kinder danke ich dafür ganz herzlich und werde dieses Projekt gerne nach meinen Möglichkeiten unterstützen.
(Raimund Kogler)
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